Über das Festival

2026 beginnt für die traditionsreichen Settimane Musicali Ascona ein neues Kapitel. Ab September tritt das Festival unter dem Namen classicAscona auf. Mit neuem Namen, neuer Struktur und einem geschärften künstlerischen Profil verbindet es seine seit über 80 Jahre andauernde Geschichte mit einem zeitgemässen Festivalgedanken. Kontinuität und Erneuerung stehen dabei gleichwertig nebeneinander.

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Festival-Ausgabe 2026
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Ikonische Spielstätte
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Jahre Tradition seit 1946
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Arists in Residence 2026

Programm 2026

Die Geschichte des Festivals

Das Festival wurde 1946 gegründet und hat sich über 80 Jahre hin zu einem kulturellen Fixpunkt in Ascona und dem Locarnese entwickelt.

Die Settimane Musicali, die internationalen Musikwochen von Ascona, wurden im Jahre 1946 gegründet, auf Initiative des Asconeser Juristen Leone Ressiga Vacchini, unterstützt vom Pianisten Alessandro Chasen und später auch vom in Ascona wohnhaften russischen Komponisten Wladimir Vogel.

In den ersten Jahren fand die Veranstaltung im Frühling statt.

Die damals sechs bis sieben Konzerte wurden alle im Laufe einer Woche durchgeführt, meist in einem Tanzsaal. Mit der Eröffnung des neuen Schulhauses im September 1949, wurden die Musikwochen bis 1967 in dessen Aula verlegt und die Aufführungen vom Frühling auf den Herbst verschoben.

1968 erfuhr die Veranstaltung einen qualitativen Sprung

Grund dafür war die Bereitwilligkeit des Collegio Papio und der Kirche San Francesco, wodurch die Konzerte von nun an in diesen beiden Kirchen stattfinden konnten.

Es handelt sich hierbei um zwei beeindruckende Baudenkmäler mit hervorragender Akustik, die Künstlern und Publikum für die Konzerte eine so inspirierende wie intime Atmosphäre bieten. Schon in den ersten Jahren deutete sich an, was seit jeher die Besonderheit der Konzerte von Ascona war: Grossartige Musik mit bedeutenden Interpreten. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass mittlerweile die berühmtesten Künstler der Klassikszene in Ascona zu Gast waren, und viele von ihnen sogar mehrfach.

Ein wichtiger Beitrag für das Festival war auch die stete Mitwirkung des Orchesters der Italienischen Schweiz, um das sich die Musikwochen entwickelt haben. Noch heute ist dieses Ensemble in jeder Edition mit mehreren Konzerten präsent. 

Eine prägende Figur der Festivalgeschichte war Dino Invernizzi, der über Jahrzehnte mit Leib und Seele für die Settimane Musicali Ascona tätig war.

Er wirkte insgesamt rund 50 Jahre für das Festival und bekleidete das Amt des Präsidenten von 1977 bis 2015. Im Jahre 2015 wurde er zum Ehrenpräseidenten ernannt und durch Francesco Ressiga-Vacchini als Präsidenten abgelöst, welcher das Amt bis 2025 inne hielt. Der Wechsel markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Organisation des Festivals: 2015 wurden die Settimane Musicali Ascona in eine Stiftung (Fondazione) umgewandelt, deren erster Präsident Francesco Ressiga-Vacchini wurde. Damit kehrte gewissermassen die Geschichte zu ihren Ursprüngen zurück, da er der Neffe des Mitbegründers Leone Ressiga-Vacchini ist, der das Festival 1946 mit ins Leben gerufen hatte.

Der Generationenwechsel mit Francesco Piemontesi

Die wohl wichtigste Zäsur der jüngeren Geschichte fand vor 13 Jahren statt: Francesco Piemontesi übernahm die künstlerische Leitung im Jahr 2013. Der im Locarnese geborene und aufgewachsene Pianist, mittlerweile ein Weltstar der Klassik, schärfte das Profil des Festivals weiter und lud führende Klangkörper und grosse Musiker-Persönlichkeiten ans Festival ein. Er trat auch als Solist und Kammermusiker auf, was dem Festival zudem eine persönliche Note verlieh. 

Neuausrichtung ab 2026: Mit der Verpflichtung von Christoph Müller als Direttore Artistico ab der 81sten Ausgaben war auch der Auftrag der Trägerschaft an ihn verbunden, das Festival neu zu positionieren, es breiter abzustützen und zu öffnen und den nationalen und internationalen Bekanntheitsgrad zu steigern. Francesco Ressiga-Vacchini hat das Präsidium der Fondazione Settimane Musicali Ascina an Luca Allidi übergeben. Stiftungsrat und Direktion haben sich im Jahre 2025 gemeinsam für eine Namensänderung des Festivals entschieden: neu wird das Festival als classicAscona auftreten, veranstaltet von der Fondazione Settimane Musicali Ascona. 

Highlights aus 80 Jahre Settimane Musicali Ascona

Daniele Gatti

Daniele Gatti

Orchestre National de France

Orchestre National de France

Isaac Stern

Isaac Stern

Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter

Daniel Barenboim

Daniel Barenboim

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli

Claudio Abbado

Claudio Abbado

Zubin Mehta

Zubin Mehta

Riccardo Muti

Riccardo Muti

Orchestra del Concertgebouw di Amsterdam

Orchestra del Concertgebouw di Amsterdam

Orchestra Filarmonica di Israele

Orchestra Filarmonica di Israele

Charles Dutoit

Charles Dutoit

Heinz Holliger

Heinz Holliger

Patronatskomitee

Als Mitglieder des Patronatskomitees engagieren sich folgende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für die Zukunft von classicAscona:

Andrea Amarante

LAC Lugano, Direttore Artistico Musica

Nicola Pini

Sindaco e Municipale della città di Locarno

Barbara Widmer

Direzione Orchestra della Svizzera Italiana

Rachele Allidi

Presidente Patriziato – 
Bürgergemeinde Ascona

Marcel Krähenmann

HotellerieSuisse Ticino Sopraceneri, presidente

Pietro Leemann

Cuoco

Gratian Anda

The living Circle

Cecilia Bartoli

Cantatrice – Sängerin

Christoph Brenner

Direzione Conservatorio della Svizzera Italiana

Fabio Bonetti

Direttore Organizzazione turistica Lago Maggiore e Valli

Raphael Brunschwig

CEO Locarno Film Festival

Ignazio Cassis

Consigliere federale – Bundesrat

Vittorio Cornaro

CEO Cornèr Banca

Sol Gabetta

Cellista – Cellistin, Preisträgerin «Grand Prix Musik» 2024 des Bundesamt für Kultur

Giorgio Gilardi

Sindaco di Ascona

Die Stiftung

Stiftung Settimane Musicali di Ascona

Ab 2015 wird das Festival von einer Stiftung, bestehend aus folgenden Stiftungsratsmitgliedern, organisiert: Organizzazione turistica Lago Maggiore e Valli (bis zum letzten Jahr Veranstalter des Events), Gemeinde Ascona, Patriziat von Ascona und die Vereinigung der Freunde der Settimane Musicali.

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Luca Allidi

Präsident

Carina Von Künsberg

⁠⁠Eloisa Ressiga-Vacchini

Maurizio Checchi

Stefano Steiger

Medienmitteilungen

Presse

Für Anfragen und Informationen kontaktieren Sie bitte:

Christine von Siebenthal (christine.vonsiebenthal@classicascona.ch)

Für die Region Tessin und Italien:

Luca Martinelli (luca.martinelli@classicascona.ch)

Was das Festival 2026 trägt und einzigartig macht

15 Orte voller Akustik, Geschichte & Atmosphäre

Kirchen der Renaissance, See-Bühnen im Sonnenuntergang, interdisziplinäre Literatur-Klangorte und mediterrane Openair-Spielstätten zwischen Lago Maggiore und Alpenpanorama bilden den hörbaren Erlebnisraum des Festivals.

Artists in Residence 2026 als kulturelle Vermächtnisträger

Internationale Stimmen und Instrumentalist:innen tragen das Festivalprofil, formen Höhepunkte und geben ihr Wissen weiter.

Academy als Herz des Wissenstransfers

Meister- und Choral-Formate fördern Nachwuchs aus ganz Europa, öffentlich, vielseitig, mit freiem Eintritt als Öffnungs-Statement.

Regionale Verankerung im Tessin

Kooperationen mit Tourismus, Bildungsinstitutionen und 27 Hotel-Partnern im Locarnese verleihen dem Festival organisatorische Stärke und regionale Identität.

Begegnung in 4 Sprachen

Das Festival schafft Austausch in Deutsch, Italienisch, Englisch und Französisch – einladend, verbindend, international orientiert.