Concerti d'eccellenza
Musica dal Cielo – Himmelsmusik | Vilde Frang III
Vilde Frang
Anna Prohaska
Ilya Gringolts
Nils Mönkemeyer
Olli Mustonen
Domenico Melchiorre

Datum
Donnerstag, 01.10
Uhr 19:30
Spielort
Chiesa del Collegio Papio, Ascona
Via delle Cappelle 1, 6612 Ascona
Preiskategorien
CHF 85 / 70 / 55 / 40
Kammerorchester- & Klavier-Recitals
Über das Konzert
Vilde Frang – Artist in Residence zeichnet sich in ihrer Art des Musizierens durch eine fast ätherische, fragile Sinnlichkeit aus. Das Überirdische in der Musik verbindet sich bei ihr auf besondere Weise mit der Realität des Endlichen. Für ihr extravagantes Himmelsmusik-Programm hat Vilde Frang eine Auswahl der interessantesten Künstlerpersönlichkeiten nach Ascona eingeladen.
Der musikalische Bogen spannt sich von archaischen Rhythmen hin zu tiefschürfenden Reflexionen über Leben und Vergänglichkeit. Den Auftakt bildet Gérard Griseys «Stèle»: Zwei Trommeln erzeugen ein unvergessliches Klangerlebnis, das die Zeit stillstehen lässt. In «Reminiscence» baut Toshio Hosokawas durch die Marimba eine Atmosphäre auf, die sich nach dem Prinzip des Zen-Buddhismus zwischen Stille und Klang aufbaut. Hosokawa webt zarte, fernöstliche Klangfäden, die in der Stille nachhallen.
In «…oder soll es Tod bedeuten» verschmelzen Mendelssohns Lieder auf Texte von Heinrich Heine mit instrumentalen Intermezzi von Aribert Reimann zu einem neuen, zerbrechlichen Ganzen. Reimann bearbeitete acht Liedern und ein Fragment Mendelssohns für Sopran und Streichquartett.
Schostakowitschs 15. Sinfonie erklingt in der originellen Bearbeitung für Klaviertrio und Schlagzeug. Sein sinfonisches Vermächtnis ist voller Zitate von Rossini bis Wagner. Ein intimes, hochspannenden musikalisches Kammerspiel zwischen Ironie und Abschied.
Programm
Vilde Frang, Violine
Artist in Residence 2026
Anna Prohaska, Sopran
Ilya Gringolts, Violine
Nils Mönkemeyer, Viola
N.N., Violoncello
Olli Mustonen, Klavier
Johannes Fischer, Schlagzeug
Domenico Melchiorre, Schlagzeug
Gérard Grisey (1946-1998)
«Stele» für 2 Bass Trommeln
Toshio Hosokawa (1955)
«Reminiscence» für Marimba solo
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) / arr. Aribert Reimann (1936-2024)
«…oder soll es Tod bedeuten», 8 Lieder bearbeitet für Sopran und Streichquartett mit 6 Intermezzi von Reimann
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) / arr. Viktor Derevianko (1937)
Sinfonie Nr. 15 A-Dur op. 141 (arr. für Klaviertrio und Schlagzeug-Duo)
Dauer: 120′ (inklusive Pause)
Die Künstler und Künstlerinnen

Vilde Frang
Violine
Ist Vilde Frang ein Star? Ihren Erfolgen nach ja, doch auf der Bühne wirkt sie erstaunlich bescheiden. Sie stellt sich ganz in den Dienst der Musik – technisch makellos, tief empfunden und voller Leben. Vilde Frang spielt konsequent das, was sie künstlerisch überzeugt – nicht das, was Publikum oder Plattenfirma erwarten.

Anna Prohaska
Sopran

Ilya Gringolts
Violine

Nils Mönkemeyer
Viola

Olli Mustonen
Klavier

Domenico Melchiorre
Schlagzeug
Über den Spielort: Chiesa del Collegio Papio, Ascona
Die Kirche Santa Maria della Misericordia der römisch-katholischen Mittelschule «Collegio Papio» ist ein Bauwerk aus der Renaissance-Zeit und ist auch berühmt für prägende Altar- und Wandmalereien von Giovanni Serodine (17. Jh.) und Marco D’Oggioni (16. Jh.). Die Kirche wird dank ihrer Grösse und hervorragenden Akustik regelmässig für Konzerte genutzt, so wie bei classicAscona für einige der Hauptkonzerte.
Die weiteren Räumlichkeiten des Collegio werden für Meisterkurse und weitere Begleitveranstaltungen genutzt.

Musica dal Cielo – Himmelsmusik | Vilde Frang III
Weitere Konzerte
20:00 | Festival Warm Up Concert: Tra Mondi – Zwischen Welten | Anteprima Cornèr Banca
Klavier: Alexandra Dovgan
Orchestra Sinfonica di Milano
Leitung: Emmanuel Tjeknavorian
19:30 | Eröffnungskonzert | Julia Lezhneva I | Per Constanze: Mozart Grosse Messe
Sopran: Marie Lys
Sopran: Julia Lezhneva
Tenor: Matthew Newlin
Bass: Yannick Debus
Tölzer Knabenchor
Kammerorchester Basel
Leitung: Francesco Corti
18:30 | Nello specchio di Rossini – Im Spiegel Rossinis
Dirigent: Finnegan Downie Dear
Camerata Salzburg
Klaviere: Lucas & Arthur Jussen



